Damit der Lernprozess in Ihrer Klasse optimal gelingt, haben wir fünf zentrale Hinweise für die Umsetzung zusammengestellt:
- Differenzieren und Anpassen:
Achten Sie genau auf die Ausführung der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Beobachten Sie, ob jemand unter- oder überfordert ist, und passen Sie die Übung entsprechend an.
- Zu schwer? Verringern Sie die Wurfdistanz oder greifen Sie auf eine «Aufbauende Übung» zurück.
- Zu leicht? Vergrössern Sie die Distanz oder wählen Sie eine Variation aus den «Fortgeschrittenen Übungen».
- Qualität vor Quantität:
Legen Sie grossen Wert auf die korrekte technische Ausführung.
- Hinweis: Bewegungsmuster, die einmal falsch gelernt wurden, sind nur schwer wieder umzulernen (Umlernen ist schwieriger als Neulernen). Korrigieren Sie daher frühzeitig.
- Reflexionsmöglichkeiten und Feedback:
Bauen Sie zwischen den Übungsphasen kurze Reflexions- und Feedbackrunden ein. Lassen Sie die SuS sich gegenseitig austauschen: Wie hat sich die Bewegung angefühlt? Was haben sie beim Gegenüber beobachtet? Dies fördert die Verinnerlichung der physischen Abläufe.
- Tipp: Erteilen Sie gezielte Beobachtungsaufträge (z. B. «Achte auf den Wurfarm deines Partners»), während die andere Person übt.
- Zeigen statt Erklären:
Versuchen Sie, die Erklärungszeit so kurz wie möglich zu halten, da hier oft wertvolle Bewegungszeit verloren geht. Nutzen Sie stattdessen visuelle Impulse:
- Zeigen Sie die Bewegung selbst vor.
- Lassen Sie eine Schülerin oder einen Schüler vorzeigen.
- Nutzen Sie direkt unsere Videos als Demonstration.
- Selbstständiges Lernen im Postenlauf:
Viele unserer Übungen eignen sich hervorragend für einen Postenlauf oder Stationenbetrieb.
- Umsetzung: Wählen Sie passende Übungen aus und legen Sie an jedem Posten ein Tablet oder iPad bereit.
- Die SuS können das Video selbstständig anschauen, die Bewegung analysieren und die Übung direkt umsetzen. Dies fördert die Autonomie und entlastet Sie als Lehrperson.
