Didaktische Tipps

Damit der Lernprozess in Ihrer Klasse optimal gelingt, haben wir fünf zentrale Hinweise für die Umsetzung zusammengestellt:

  1. Differenzieren und Anpassen:
    Achten Sie genau auf die Ausführung der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Beobachten Sie, ob jemand unter- oder überfordert ist, und passen Sie die Übung entsprechend an.
  • Zu schwer? Verringern Sie die Wurfdistanz oder greifen Sie auf eine «Aufbauende Übung» zurück.
  • Zu leicht? Vergrössern Sie die Distanz oder wählen Sie eine Variation aus den «Fortgeschrittenen Übungen».
 
  1. Qualität vor Quantität:
    Legen Sie grossen Wert auf die korrekte technische Ausführung. 
  • Hinweis: Bewegungsmuster, die einmal falsch gelernt wurden, sind nur schwer wieder umzulernen (Umlernen ist schwieriger als Neulernen). Korrigieren Sie daher frühzeitig.
 
  1. Reflexionsmöglichkeiten und Feedback:
    Bauen Sie zwischen den Übungsphasen kurze Reflexions- und Feedbackrunden ein. Lassen Sie die SuS sich gegenseitig austauschen: Wie hat sich die Bewegung angefühlt? Was haben sie beim Gegenüber beobachtet? Dies fördert die Verinnerlichung der physischen Abläufe.
  • Tipp: Erteilen Sie gezielte Beobachtungsaufträge (z. B. «Achte auf den Wurfarm deines Partners»), während die andere Person übt.
 
  1. Zeigen statt Erklären:
    Versuchen Sie, die Erklärungszeit so kurz wie möglich zu halten, da hier oft wertvolle Bewegungszeit verloren geht. Nutzen Sie stattdessen visuelle Impulse:
  • Zeigen Sie die Bewegung selbst vor.
  • Lassen Sie eine Schülerin oder einen Schüler vorzeigen.
  • Nutzen Sie direkt unsere Videos als Demonstration.
 
  1. Selbstständiges Lernen im Postenlauf:
    Viele unserer Übungen eignen sich hervorragend für einen Postenlauf oder Stationenbetrieb.
  • Umsetzung: Wählen Sie passende Übungen aus und legen Sie an jedem Posten ein Tablet oder iPad bereit.
  • Die SuS können das Video selbstständig anschauen, die Bewegung analysieren und die Übung direkt umsetzen. Dies fördert die Autonomie und entlastet Sie als Lehrperson.